

Shattered Sinnoh
Städte
Nach dem Krieg hat sich das Landschafts- und Städtebild Sinnohs stark verändert, nicht zuletzt durch die repressiven Beschränkungen der KJH-Regionen und den nuklearen Winter.
Zweiblattdorf: Durch seine abgelegene Stellung wurde dieses ländliche Dorf im Krieg als Evakuierungsstätte für die Kinder Sinnohs verwendet und ist bis heute ein Ort, der mit Sicherheit und Beständigkeit verbunden wird. In den letzten Jahren ist er jedoch zunehmend von älteren Menschen besiedelt, da viele junge Menschen in die größeren Städte zur Arbeit oder zum Studium ziehen.
Sandgemme: Trotz oder vielleicht gerade aufgrund der Nähe zu Jubelstadt hat dieses Städtchen in den letzten Jahrzehnten zunehmend an Bedeutung verloren und bietet allenfalls billige Wohnungen für aufstrebende Talente, die die Nähe zu Jubelstadt suchen. Die Küste ist dabei keinesfalls ein positiver Faktor - gerade in den kältesten Momenten des Jahres kommt es hier immer wieder zu Springfluten und Überschwemmungen.
Jubelstadt: Neben Fleetburg ist diese Stadt eine der wohlhabendsten Ost-Sinnohs, was nicht zuletzt an ihrer internationalen Sonderstellung liegt. Obwohl die internationalen Beziehungen Sinnohs unter dem Krieg stark gelitten haben, floriert die Pokétch-Gesellschaft nicht zuletzt aufgrund ihrer Beziehung zum Silph Co., was sie vor dem Industrieraub durch die KJH-Regionen bewahrt hat. Die Pokétch-Gesellschaft ist einer der wichtigsten Arbeitgeber Ost-Sinnohs und zieht viele aufstrebende Technik-Talente an, auch, da sie regelmäßig Stipendien vergibt.
Fleetburg: Diese Stadt dient größtenteils als Militärstützpunkt für die KJH-Regionen, gilt aber dennoch (oder gerade deswegen) als sicherste Stadt Sinnohs. Es gibt eine Kaserne, einen Militärhafen und eine Akademie, die (selten) Bewerber aus Sinnoh annimmt. Gleichzeitig ist Fleetburg die einzige Verbindung zwischen dem Festland und der Vollmondinsel sowie zwischen Sinnoh und dem Rest der Welt, wenn auch hauptsächlich zur Verladung von Gütern, da für die Einwohner Sinnohs ein Ausreisebann gilt.
Flori-Akademie: Nachdem die Stadt ihre wirtschaftliche Grundlage an den ewigen Winter verlor, wurde das Gelände durch den Staat in eine weiterführende Schule umgewandelt, die zunächst den zahlreichen Kriegswaisen eine Zukunftsperspektive bieten sollte. Mittlerweile ist sie hauptsächlich ein öffentlich finanziertes Internat, welches die meisten Jugendlichen Ost-Sinnohs besuchen.
Erzelingen: Diese Stadt hat am Meisten unter den Restriktionen der Industrie gelitten - die meisten der gewaltigen Anlagen sind entkernt und dienen mittlerweile als Arbeiterwohnungen. Nur die Kohlemine, welche immer noch in Betrieb ist und einer der größten Arbeitgeber Ost-Sinnohs ist, zeugt von dem ehemaligen Glanz der Region.
Ewigenau: Während man nicht sagen kann, dass diese Stadt vollkommen vom Krieg verschont wurde, ist sie dennoch im Vergleich zu Herzhofen und Schleiede vwenig betroffen. Viele Lager und Silos, in denen die Güter aus Weideburg eingelagert werden, stehen hier, und die Stadt ist wirtschaftlich sowie versorgungstechnisch im Allgemeinen recht stabil.
Weideburg: Nachdem das Großmoor durch den nuklearen Winter vollkommen zufror, wurden hier die Gewächshäuser, die Sinnoh mit Lebensmitteln versorgen, hochgezogen. In Weideburg leben hauptsächlich die Arbeiter dieser Gewächshäuser und deren Familien.
Herzhofen: Dieser ehemals idyllische Ort hat unter dem Krieg sehr gelitten, ist jedoch gerade dadurch zu einem Ort, der Hoffnung und Freundschaft symbolisiert, aufgeblüht. Nach wie vor finden hier Wettbewerbe statt und auch der Platz der Freundschaft existiert noch, ist jedoch mittlerweile für alle Pokémon-Trainer und deren Pokémon geöffnet. Zwar ist die Stadt nur noch ein Schatten ihres ehemaligen Glanzes, dennoch findet sich hier eine gewisse Ruhe, die andere Städte vermissen lassen.
Trostu: Anders als seine Nachbarstädte Herzhofen und Schleiede, wurde diese Stadt vom Krieg größtenteils verschont, doch der gewaltige Friedhof südlich der Stadt zeugt von den Schrecken des SPEARE-Regimes.
Elyses: Auch nach dem Krieg scheint in diesem Dorf die Zeit stehengeblieben zu sein, was nicht zuletzt an ihrer isolierten Lage liegt. Hier besinnt man sich größtenteils auf die alten Wege und ist nahezu traditionsversessen, bis hin zu einem Verdrängen der Geschichte des vergangenen Jahrhunderts.
Schleiede: Da diese Stadt im Zuge des Kriegs vollkommen zerstört wurde, musste sie komplett von Grund auf neu gebaut werden, konnte jedoch ihren alten Glanz nie vollkommen zurückerlangen, besonders im Vergleich zu ihrer Konkurrenzstadt Sonnewik. Trotz ihres Status als Großstadt finden sich hier eher Sozialbauten, an allen Ecken und Enden wird gespart - nicht zuletzt, da die Stadt hochverschuldet ist. SHARD findet hier am Meisten Zulauf.

Wichtige Orte
Die drei geweihten Seen: Die drei Seen von Vesprit, Tobutz und Selfe sind durch den Winter von einer dicken Eisschicht bedeckt, die den Eingang der jeweiligen Grotten verschließen und ein Betreten unmöglich machen. Die drei Seen-Legenden wurden seitdem nicht mehr gesichtet. Es geht das Gerücht um, dass sie tot sind oder sich in ewigem Winterschlaf befinden, gesicherte Aussagen gibt es allerdings nicht.
Eiseninsel: Das ehemalige Internierungslager unter dem SPEARE-Regime dient heute zu großen Teilen als Museum und Mahnmal. Es gibt jedoch auch Teile der Insel, welche nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind - die offizielle Erklärung ist, dass dort immer noch Ausgrabungen zur Aufarbeitung der Verbrechen von SPEARE stattfinden, andere glauben, dass die Insel noch weit finstere Geheimnisse birgt…
Vollmondinsel: Im Krieg war diese Insel ein Lazarett für Verwundete und Kurort für verkrüppelte Soldaten und Pokémon. Heutzutage steht hier eines der besten Krankenhäuser Sinnohs und ist ansonsten ein beliebter Kurort für Leute mit Schlafkrankheiten und allerhand weitere Gebrechen. Heiße Quellen sorgen für ein vergleichsweise angenehmes Klima, wodurch hier Pokémon angetroffen werden können, die woanders nur in ihrer X-Form gefunden werden. Cresselia ist der Schutzpatron dieser Insel.
Neumondinsel: Ist nach dem Krieg untergegangen. Ein dichter Nebel rankt sich um die wenigen Trümmer, die von der Insel übrig geblieben sind.
Blumenparadies: Seit dem Ende des Krieges hat sich das Blumenparadies nicht mehr geöffnet. Niemand kann mit Sicherheit sagen, ob es überhaupt noch existiert oder nicht vom nuklearen Winter verschlungen wurde.
Nord-Sinnoh (ehemals Überlebensareal, Erholungsgebiet, Kampfareal): Hier gingen einst die Bomben auf Sinnoh nieder, die den Krieg beendeten. Das gesamte Gebiet ist mit unheilvoller Strahlung verseucht und für lebensfeindlich erklärt worden. Zahllose Geschichten ranken sich um die Insel: Von entstellten Menschen, mutierten Pokémon bis zu rachsüchtigen Geistern… Natürlich sind das alles nur Märchen und Schauergeschichten. Eins ist jedoch sicher: Freiwillig würde niemand diese Trümmerinseln betreten, allein schon aus gesundheitlichen Gründen.
Blizzach: Der nukleare Winter hat diese Stadt am Härtesten getroffen - sie ist größtenteils verwaist, bis auf die Priester des Tempels, ein paar traditionsgebundene Familien, die ihre Stadt nicht zurücklassen wollten und Einsiedler, die die unter Schnee versunkene Stadt als Rückzugsort nutzen. Die Land- und Luftverbindung zwischen Blizzach und dem Rest der Welt gilt aufgrund der horrenden Wetterbedingungen als unpassierbar, sodass einmal wöchentlich ein Versorgungsschiff die nötigsten Lebensmittel und eventuelle Besucher nach Blizzach bringt.
Sonnewik: Nachdem die Sonne durch den nuklearen Winter komplett verdeckt wurde, mussten die Solarzellen der Stadt durch ein gewaltiges Wasserkraftwerk ersetzt werden, um die Stromversorgung Sinnohs gewährleisten zu können. Die Stadt floriert seitdem und ist eine der reichsten Städte West-Sinnohs. Hier befindet sich die weiterführende Schule West-Sinnohs, das Sonnewik-Gymnasium.
Capitol City (ehemals Pokémon-Liga): Die Stadt, welche aufgrund ihrer Lage am Ehesten der Strahlung von Nord-Sinnoh ausgesetzt ist, ist durch eine gewaltige Kuppel aus Stahl und strahlungssicherem Glas eingeschlossen und hat dadurch als einziges innerhalb Sinnohs ein warmes Klima. Sie gilt als modernste Stadt und, in ihr befinden sich die zentralen Regierungsgebäude, die Botschaften der KJH-Regionen und die Universität Sinnohs.